Parodontale Erkrankungen

Die zahnmedizinische Inspektion umfasst die Beurteilung von gesundem und entzündlich verändertem Zahnhalteapparat, die Beurteilung der Kariesaktivität, Untersuchung von Schleimhautveränderungen sowie des Kiefergelenkes und der Kaumuskulatur und die Untersuchung auf mögliche, beeinflussende Triggerpunkte.
Spezielles Augenmerk gilt den Zahnfleischerkrankungen. Hier können beispielweise Gewebeschäden, Arthralgien, erhöhter Knochenabbau, Endothelschäden der Gefäße und Entzündungen des Bindegewebes entstehen.
Auch Leber und Gehirn können durch Toxine und Schwermetall-Ionen durch Nerven- und Gefäßbahnen direkt beeinflusst werden. Es werden u. a. auch vorzeitige Wehen und Frühgeburten mit dem Auftreten von Parodontitis-Keimen in Verbindung gebracht. Da Parodontitis durch Bakterien ausgelöst wird und somit auch ansteckend ist, sollte man auch auf die Behandlung des Partners bzw. der ganzen Familie achten, da diese durch direkten Kontakt oder die Verwendung gleicher Utensilien oder Küssen übertragen werden können.