Zahnärztliche Ziele

Die beteiligten Kollegen/innen führen seit 1987 eine der umfangreichsten Datensammlungen über Ablagerungen und Depots von Schwermetallen in Zahnwurzeln, Zahnfleisch und Kieferknochen. Seit 1995 werden die Patientenbefunde mit immunologischen Messwerten ergänzt und es sind mittlerweile mehr als 2000 Fälle, meistens chronischer und schwerer Erkrankungen, erfasst worden.
Es hat sich herausgestellt, dass die Beachtung der beim Patienten eingesetzten zahnärztlichen Materialien von sehr hoher Wichtigkeit ist. So finden sich in unserem Patientenkreis gehäuft Personen mit Problemen der Haut wie Neurodermitis, Psoriasis und Hauttumore oder Haarausfall.

Vorrangig ist die Beseitigung von Korrosionsvorgängen in der Mundhöhle, die durch das Vorhandensein von Materialien und Metallen erzeugt werden, da diese unterschiedliche elektrische Potentiale haben.
Die Entfernung der alten, sichtbaren Metallversorgungen wird unter Schutzmassnahmen sorgfältig durchgeführt.
Natürlich wird nach der Metallentfernung eine vorhandene Karies entfernt und die Beseitigung der bakteriellen Belastung im Zahnhalteapparat angestrebt. Ebenso wichtig sind in der Folge die operative Sanierung von Zahn- und Knochenherden. Auf die  ästhetische und physiologische Wiederherstellung der Kaufunktion unter Berücksichtigung des Kiefergelenkes wird größte Sorgfalt gelegt.

Für einige Zeit werden nicht allergiesierende Langzeitprovisorien getragen. Danach kommt es zu einer endgültigen prothetischen Versorgung mit individuell auf die Verträglichkeit des Patienten getesteten Materialien.
Regelmässige Nachkontrollen und Nachuntersuchungen sind selbstverständlich.