Integrale Medizin

Definition und Entstehung

Die nachfolgend beschriebene Vorgehensweise dieser Integralen Medizin, in die auch Integrale Zahnmedizin einfließt, ist eine die Krankheitsursachen erforschende, erweiterte, ganzheitlich therapierende Medizin, die herkömmliche Denkweisen überwindet und die Grenzen der traditionellen Medizin je nach Notwendigkeit überschreitet.

Sie konnte entstehen, indem

- einerseits die moderne Quantenphysik gezeigt hat, dass eine Teilbetrachtung des Patienten – d. h. seine chronische Erkrankung als ein Einzelgeschehen zu sehen – eindeutig der falsche Ansatz ist. Immer wieder finden sich Geschehnisse und Vorgänge im Leben der Patienten, die weit jenseits der offensichtlichen Krankheitssymptome oder erkrankten Organe in den Tiefen ihrer Persönlichkeit verborgen waren

- eine Gruppe von Kollegen in den 90´er Jahren des 20. J.H. das Wissen ihrer einzelnen medizinischen Fachgebiete, ihre langjährige Berufserfahrung und ihr Wissen in einen gemeinsamen Forschungspool einbrachten. In diesem Zusammenhang wurden auch neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden erprobt. Diese Zusammenarbeit ließ eine andere Betrachtungsweise auch der bisherigen Erkenntnisse in der traditionellen Medizin entstehen und hat nach einer Neuordnung des bekannten Wissens, gepaart mit alternativen Möglichkeiten und Wegen, die Integrale Medizin begründet.

Die Integrale Medizin ermöglicht es - insbesondere bei chronischen Krankheiten - häufig eine klare und für den Patienten nachvollziehbare Erklärung für die Krankheitsentstehung und deren Verlauf zu eruieren und die eigentliche Diagnose durch gezielte Laborwerte und Untersuchungen zu verifizieren. Im Routineprogramm der klassischen Medizin sind in der Regel solche Untersuchungs- und Behandlungsmethoden entweder aus Kostengründen oder wegen mangelnder Infrastruktur nicht umsetzbar.
Ein Zugang zu dem Menschen in seiner Gesamtheit – also besonders auch mit seiner Lebensgeschichte – ermöglicht ein Verstehen seiner jetzigen und der vergangenen Lebenssituationen. Dem Patienten werden die Erkenntnisse so vermittelt, dass er in der Folge daraus sein Leben lebenswert gestalten kann.

Die anschließend notwendigen Behandlungen zielen auf eine nebenwirkungsarme, adäquate und effektive Beseitigung der krankheitsauslösenden Faktoren bzw. Noxen, Stabilisierung des Immunsystems und Stoffwechsels ab, um die chronische Erkrankung zu beenden bzw. lebenswert zu beschränken.

Es ist bedeutungsvoll, dass der Patient auf Grund seiner langjährigen Erfahrung mit der Erkrankung aktiv Mitwirkung bei der Diagnostik und Behandlung mitwirkt.