Umweltbelastung

Die Umweltgifte in Haus, Firma, Alltag und in der Natur nehmen wir täglich, sozusagen rund um die Uhr auf durch das Ainatmen als Gase, durch den Hautkontakt oder über das Essen auf.

In allen Gebäuden und Büros, in denen Publikumsverkehr herrscht, sind die Teppichböden mit chemischen Stoffen ausgestattet, die dem Schutz gegen Schmutz, gegen Feuer und Insekten dienen sollen. Diese Chemie, die Insekten oder Milben oder Pilze töten sollen, sind auch für Menschen höchst gefährlich, den die Grundbiologie und Zellaufbau sind sich beim Mensch und den Insekten doch sehr ähnlich.Sie können sich kaum vorstellen, was aus den nun so modern gewordenen und überall eingesetzten „Raumluftverbesserer“ so entströmt und was diese Stoffe so alles anrichten können – regelmäßiges Lüften wäre eindeutig der gesündere Weg.
Deshalb stellt sich die berichtigte Frage, warum gibt es eigentlich Krankenhäuser und Großraumbüros, in denen man die Fenster nicht öffnen kann? Die Klimaanlagen bergen immer die Gefahr einer Kontaminierung und in der Folge Anreicherung von Pilzen, Viren und Bakterien mit sich, die dann schön gleichmäßig über die Anlagen verteilt werden können.

 

Bild 1: Ein Duftvernebler, der ohne Zeitschalter 24 Stunden irgend etwas an Chemie abgibt – es zieht in alle Möbel, Tapeten, Gardinen, Kleidung Haut und Haare, in das Fell oder die Federn der Haustiere und dann? Was sie davon Einatmen ist alles andere als „Natur"! Übrigens sind auch die natürlichen ätherischen Öle und Duftstoffe nicht für alle Menschen verträglich. Die neueren Geräte mit den Bewegungsgesteuerten Sprühvorgängen sind ebenfalls nicht besser, denn auch hier kommt in der Regel nur Chemie pur heraus.

Wenn wir hier nun einen Kurzbericht bringen, dann mit der Absicht, Ihnen die Alltagproblematik von überall vorkommenden Umweltgiften zu zeigen, die angeblich zu Ihrem persönlichen Schutz angewendet werden!

Die nachfolgenden Bilder stammen von einer jungen Frau, die 2008 in einer neuen Firma ihre Arbeit begonnen hat. Seither hatte sie nie Hautprobleme gehabt, noch nicht einmal eine Jugendakne. Kurze Zeit nach Arbeitaufnahme bekam sie Kopfschmerzen, die im Laufe von ca. drei Monaten von Tag zu Tag zunahmen, Es entwickelte sich immer wieder eine Atemnot und nach ca. 4 Monaten eine bleierne Müdigkeit. Zu dieser Zeit begann im Gesicht und an den Hände ein Juckreiz. Dieser Juckreiz ging etwas weg. Jedoch erchienen in der Folge die nachfolgend abgebildeten Hauterscheinungen im Gesicht und an den Händen.

 

Bild 2: Im Prinzip gerade noch ein normales Hautbild, Sommer 2008, Frau 25 Jahre

 

 Bild 3: Hautbild durch Arbeit in belasteten Räumen, Oktober 2008

 

 Bild 4: Hautbild nach 4 Tagen Arbeitspause (Kurzferien) jedoch ohne Behandlung – die Hauterscheinungen klingen deutlich ab

 

 Bild 5: Im Dezember 2008, sie hat die Arbeitsstelle vor 2 Monaten gewechselt
– die Haut ist wie früher, aber noch etwas empfindlich auf Kälte und Hitze.

 

Nach einem Mitarbeitergespräch stellte sich dann heraus, dass andere Kollegen/innen auch unter Kopfschmerzen, Hautjucken und Müdigkeit litten. Nur hatte niemand seither einen Zusammenhang mit den Teppichböden gesehen. 
Dies Geschehen ist überall und letztlich bei jedem Menschen möglich, es kommt nur darauf an, wie viel Gifte der einzelne Körper verkraftet bzw. abbauen und ausscheiden kann. Aber bei jedem Immunsystem gibt es eine Belastunsgrenze und wenn diese überschritten wird, ist eine Behandlung sehr aufwendig.

 

 Bild 6: Auszug einer Hausstaubanalyse (Teppichböden)

Übrigens, das Wollsiegel an Ihrem Teppich besagt nicht dass der Wollteppich besonders gut ist. Nein, der Anhänger hängt dort, weil Ihr Teppich mit Motten- und Brandschutzchemie ausreichend „versorgt wurde“. Sie sollten also sich oder Ihre Kinder nicht auf diesen kuscheligen Teppich setzen, besonders dann nicht, wenn Sie eine Fußbodenheizung haben!

 

 

 Bild 7: Wollsiegel für Teppich(-böden) und was sich dahinter steckt

Solche undähnliche Beispiele finden sich in unserer täglichen Praxis ständig und die bei den Patienten normealerweise verordneten übliche Therapieen wie Inhalationslösung, Cortison, Asthmaspray oder Kopfschmerztabletten, bringen leider keine Lösung, da die Grundursache nicht erkannt und beseitig wird.
Eine erhebliche Belastung finden wir immer wieder in den Wohnungen und Häusern durch Holzschutzmittel wie sie in riesigen Mengen in den 60er bis in die 80er Jahren des 20. Jahrhunderts eingesetzt wurden. Auch Putzmittel oder WC-Reiniger und bis zum parfümierten Papiertaschentuc
h lassen sich die chemische Keulen gegen unsere Gesundheit finden.

Die Abklärung der Belastungen im Haus, der nahen Umwelt und der Arbeitsstelle kann häufig zu Erkenntnisse über seither mehr oder weniger erfolgreich behandelte Symptome und langandauernde Krankheitsverläufe erbringen und somit auch meist eine Lösung der Probleme. In der Regel ist aber eine zukünftige Vermeidung der einmal nicht vertragenen Stoffe und Chemikalien nicht zu umgehen.

Der zeitliche Aufwand, die Zusammenhänge im Rahmen der Anamnese sowie das Durchführen der notwendigen Umweltlaboruntersuchungen ist nicht unerheblich und muß fachlich kompetent und akribisch durchgeführt werden.