Umweltgiftbelastung

Umweltgifte können uns im täglichen Leben ständig und überall begegnen.

Die nachfolgenden Bilder zeigen eine junge Frau, die 2008 in einer neuen Firma ihre Arbeit begonnen hat. Seither hatte sie nie Hautprobleme gehabt, noch nicht einmal eine Jugendakne. Kurze Zeit nach Arbeitsaufnahme bekam sie Kopfschmerzen, die im Laufe von ca. drei Monaten von Tag zu Tag zunahmen. Es zeigte sich immer wieder Atemnot und nach ca. 4 Monaten eine bleierne Müdigkeit. Zu dieser Zeit begann im Gesicht und an den Hände ein Juckreiz, der nachfolgend abgebildete Hauterscheinungen nach sich zog:

 

 

Bild 2: Im Prinzip gerade noch ein normales Hautbild, Sommer 2008, Frau 25 Jahre

 

 

 Bild 3: Hautbild durch Arbeit in belasteten Räumen, Oktober 2008

 

 

 Bild 4: Hautbild nach 4 Tagen Arbeitspause (Kurzferien) jedoch ohne Behandlung – die Hauterscheinungen klingen deutlich ab

 

 

 Bild 5: Im Dezember 2008, sie hat die Arbeitsstelle vor 2 Monaten gewechselt
– die Haut ist wie früher, aber noch etwas empfindlich auf Kälte und Hitze.


Nach einem Mitarbeitergespräch stellte sich heraus, dass andere Kollegen/innen auch unter Kopfschmerzen, Hautjucken und Müdigkeit litten. Nur hatte niemand seither einen Zusammenhang mit den Teppichböden gesehen.
 
Dies Geschehen ist überall und letztlich bei jedem Menschen möglich, es kommt nur darauf an, wie viel Gifte der einzelne Körper verkraftet bzw. abbauen und ausscheiden kann. Aber bei jedem Immunsystem gibt es eine Belastunsgrenze und wenn diese überschritten wird, kann eine Behandlung sehr aufwendig werden.

Analyse der Stoffe im Teppichboden: 

 

 Bild 6: Auszug der Staubanalyse der Teppichböden

 

Beispiel Wollsiegelqualität an Teppichen:

 

 

 Bild 7: Wollsiegel für Teppich(-böden) und was dahinter steckt

 Eine Fußbodenheizung erwärmt den Giftcocktail zusätzlich und sorgt für breite Verteilung.


Eine erhebliche Belastung finde ich immer wieder durch Holzschutzmittel wie sie in großen Mengen in den 60-er bis in die 80-er Jahre des 20. Jahrhunderts eingesetzt wurden. Auch im Putzmittel oder WC-Reiniger und im parfümierten Papiertaschentuc
h lassen sich die chemischen Keulen, die unserer Gesundheit schaden, finden.

Die Abklärung der Belastungen im Haus, der nahen Umwelt und der Arbeitsstelle kann häufig zu Erkenntnissen über seither mehr oder weniger erfolgreich behandelte Symptome und langandauernde Krankheitsverläufe führen und so auch meist zu einer Lösung der Probleme. In der Regel ist aber eine künftige Vermeidung der einmal nicht vertragenen Stoffe und Chemikalien nicht zu umgehen.

Der zeitliche Aufwand, die Zusammenhänge im Rahmen der Anamnese sowie das Durchführen der notwendigen Umweltlaboruntersuchungen ist nicht unerheblich und muß fachlich kompetent und akribisch durchgeführt werden.