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Bildgebende Diagnostik

Die nachführend aufgeführten Möglichkeiten der bildgebenden Diagnostik werden gemeinsam mit dem Patienten und bei Notwendigkeit mit Fachkollegen nach der Anamnese festgelegt. Hierbei sind in Abhängigkeit der vorhandenen Lebensgeschichte, der angegebenen Symptome bzw. der beim Patienten bekannten Krankheiten eventuell ergänzende Umweltlabor- oder andere Spezialuntersuchungen notwendig. Für Schmerzpatienten gilt ebenfalls, dass häufig in der Vergangenheit die Ursachen des jetzigen Zustandes zu finden sind; diese Informationen werden bei den therapeutische Überlegungen mit berücksichtigt.


Röntgen - CT - MRT

Diese herkömmlichen, bildgebenden Untersuchungsmethoden werden vorrangig zur Untersuchung von knöchernen Strukturen, sowie Nerven- und Gefäßverläufen vor umfangreichen Behandlungen angefertigt.

In  der Röntgenübersichtsaufnahme (OPG=Orthopantomogramm) lassen sich Knochen und umgebende Weichteilstrukturen beurteilen. Außerdem ermöglicht sie uns die Beurteilung der Tiefe von Karies, Zahnfleischerkrankungen mit Knochenverlust, Zahngranulomen, Zysten, verdickter Schleimhaut in den Kieferhöhlen, Metallablagerungen und ostitisch veränderten Kieferknochen.

 

    

Bild: Herkömmliches OPG-Röntgengerät und eine  Aufnahme mit massiven Veränderungen
 

Schließlich hilft diese Panoramaaufnahme bei der Beurteilung der Zahn-Organ-Beziehung. Als Zahn-Organ-Beziehung bezeichnet man die Wechselwirkung zwischen Zähnen und inneren Organen, die über diverse Wege miteinander in Verbindung stehen und aufeinander Einfluss nehmen. Das bedeutet, dass Zähne, die ihnen zugeordneten Organe beeinflussen können und umgekehrt. Erkrankungen können auf diese Art projiziert werden.

Ergänzende Untersuchung zur  Abklärung genauer Strukturen, Nervenverläufe, Knochendichtebestimmungen und zur Festlegung von Operationswegen ist eventuell die CT-Untersuchung (Computertomogramm) oder das MRT (Magnetresonaztomogramm). Die dabei entstandenen Aufnahmen können dann im Computer zu dreidimensionalen Bildern verarbeitet werden und ermöglichen ein tieferes Verständnis für die Situation in den Kieferknochen und auch den Kieferhöhlen. Simulationen von Eingriffen können somit – ohne Operation – im Computer durchgerechnet werden um eine optimale Lösung für den Patienten zu finden.

Die neueren, verbesserten, modernen Verfahren wie z.B. die digitale Volumentomographie (DVT bzw. 3-D Röntgen mit reduzierter Strahlenbelastung) und das Upright-MRT (Upright-Kernspintomographie) eröffnen wesentlich detailgenauere Diagnostikmöglichkeiten.
 

DVT  - 3D-Röntgen
Digitale Volumentomographie

Mit dieser neuen Röntgentechnologie zur Untersuchung der Knochenstrukturen des Schädels kann der gesamte Kopf- und Halsbereich des Patienten in dreidimensionaler Auflösung dargestellt werden.
Die DVT arbeitet im Vergleich zur Computertomographie (CT) mit einer minimalen Strahlenbelastung und stellt mit einer hohen Auflösung qualitativ hervorragende 3D-Bilder her.

Nähere Informationen sowie Standorte der Mesantis Röntgeninstitute erhalten Sie unter: www.mesantis.com
 

Upright-MRT - Upright-Kernspintomographie
Das Wesentliche an der Upright-MRT ist, dass mit ihr eine Kernspintomographie-Untersuchung in aufrechter Körperposition und damit unter der natürlichen Gewichtsbelastung durchgeführt werden kann.
Ob im Stehen oder Sitzen, Liegen oder in Funktion, durch diese moderne Untersuchungsform sind auch komplette Bewegungsstudien möglich.
Sie ermöglicht eine wesentlich präzisere bzw. ergänzende Diagnostik als die konventionelle Methode, bei welcher der Patient nur in Liegeposition untersucht werden kann.
Viele Pathologien lassen sich jedoch erst im Stehen oder Sitzen nachweisen, da erst dann das Gewicht der Patienten auf den Bandscheiben (im Sitzen z. B. ein 11-fach höherer Druck als im Liegen) lastet und nun diese belastungsabhängigen Veränderungen genauer dargestellt und nachgewiesen werden können.
Das Upright-Kernspintomographieverfahren ermöglicht auch die Untersuchung in verschiedenen Körperhaltungen. So können die Ursachen der Beschwerden ohne invasive Maßnahmen präziser lokalisiert werden. Dies ermöglicht eine aussagekräftigere und exaktere Diagnose.
Die Upright-MRT-Methode erlaubt als einziges Verfahren Untersuchungen der Hals- und Lendenwirbelsäule in verschiedenen Körperhaltungen, wie z. B. in Überstreckung nach hinten oder in Beugung nach vorne. Positionsabhängige Krankheitsbilder sind kernspintomographisch darstellbar: Rückenmakkanal und Nervenaustrittsöffnungen an der Wirbelsäule lassen sich genauer in den Funktionsstellungen beurteilen und können dabei im Liegen normal weit und unter Beugung oder Überstreckung der Wirbelsäule krankhaft eingeengt sein.
Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist die Möglichkeit der bildlichen Darstellung und des Nachweises von Instabilitäten als Folge eines Wirbelgleitens.

Das diagnostische Spektrum dieser Untersuchungsmethode:

Kernspintomographie

  • der Wirbelsäule unter der natürlichen Gewichtsbelastung und in verschiedenen Funktionshaltungen
  • der Gelenke unter Gewichtsbelastung und in verschiedenen Funktionshaltungen
  • des Kopfes bei nahezu allen neuroradiologischen Fragestellungen einschließlich Gefäßdarstellungen
  • des kleinen Beckens einschließlich des Sakrums und der Iliosakralfugen

Die Upright-Kernspintomographie wird z. Zt. in München, Köln, Hannover und Hamburg durchgeführt.

Nähere Informationen erhalten Sie unter:  www.upright-mrt.de

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